| Freitag
23.
Juli bis Sonntag
25. Juli 2010 Liebe Gäste, Freundinnen und Freunde des
Burgjazz-Festivals |
| Steve "Bigman"
Clayton, King of Barrelhouse Piano aus England, hat im vorigen
Jahr mächtig auf der Burg eingeschlagen. Wiederholung ausdrücklich
erwünscht! Seit 2 Jahren sind wir um sie bemüht: The new
generation, eine BigBand aus dem Saarland, präsentiert die
großen Hits und Klassiker der legendären Swing-Ära in der
Show "Swing & Dream" Im Batterieturm
klingt der erste Tag zu Melodien von Smitty, Molli
und Corinna, aus. |
|
Steve »Big Man« Clayton |
Freunde des schnörkellosen, satten, authentischen und urigen, jedoch trotzdem modern daherkommenden Blues, für die gute Qualität nicht einhergeht mit ohrenbetäubender Lautstärke, kommen bei diesem Konzert garantiert auf ihre Kosten. Der englische Piano-Star Steve »Big Man« Clayton ist einer der wenigen Musiker, die alles in sich vereinen: virtuoses Klavierspiel, Stimmgewalt und erstklassiges Entertainment. Mit diesen Zutaten und seiner Liebe zu Blues und Boogie Woogie findet er weltweit Anerkennung. Ausgezeichnet wurde er dafür in England 1995, 1997 und 1998 mit dem begehrten British Blues Award als bester Pianist des Jahres und in Deutschland mit dem Oberschwäbischen Kleinkunstpreis 2001. Viele Kompositionen aus den Bereichen Blues, Boogie Woogie und Gospel flossen aus seiner Feder, von denen ein Teil auf inzwischen sechs CDs veröffentlicht wurde, Sein Bühnenprogramm wird ergänzt durch traditionelle Stücke von Big Joe Turner, Leroy Carr, Louis Jordan usw., die z. B. durch Ray Charles, Fats Domino und viele anderen Größen dieser Musikrichtung bekannt geworden sind. |
|
The New Generation
![]()
|
![]() Die Show „SWING & DREAM“ präsentiert die großen Hits und Klassiker der legendären Swing-Ära, kombiniert mit gefühlvollen Balladen. Swing – eine musikalische Nuance, die THE NEW GENERATION, die Band der 1000 Fähigkeiten, jetzt auch für sich entdeckt hat. Das Orchester wird in seiner bewährten Form aus klassischem Streichensemble, dem explosiven Bläsersatz und einer grooviger Rhythmusgruppe, sowie den Front-Vokalisten Sabine Becker, Gabi Schorr, und Martin Herrmann, ergänzt durch zwei neue außergewöhnliche männliche Stimmen. Stefan Pardi, sowie der Amerikaner Bernhard „Smitty“ Smith konnten für die Show gewonnen werden und werden mit ihrer enormen Bühnenpräsenz und der nötigen Mischung aus Lässigkeit, Charme, Tempo und Witz die Legenden der Swing-Ära wieder aufleben lassen. Die musikalische Qualität der Show unterstreicht neben den stimmlichen Fähigkeiten der Darsteller eine 20-köpfige Band, die dem Auftritt mit sattem Sound viel Authentizität verleiht. Bemerkenswert ist wieder mal die musikalische Spannweite, die der Gesamtleiter und Arrangeur Georg FRITZ mit seinen maßgeschneiderten Arrangements abdeckt. Das neue Programm besticht durch eine gelungene Songauswahl, die dem Zuschauer gewiss ganze Serien von Gänsehaut über die Haut laufen lässt. Sämtliche Werke, eingebettet in eine multimediale Bühnenshow, garantieren eine unvergleichliche Metamorphose aus Show und Entertainment: |
|
Smitty, Molli und Corinna Bernhard Smith (Smitty) |
Bernhard Smith (Smitty), Front-Sänger der Bluesband “Uptown Shufflers” und Jürgen Molitor (Molli) am Keyboard lassen den Freitag mit Blues und Soul im Innenhof der Burg (Batterieturm) ausklingen. Sie werden verstärkt durch die Stimme von Blueslady Corina Fickert. |
| Drei Bands, die zum ersten
Mal die Landstuhler Burg betreten: Internationale Gäste aus Deutschland,
der Schweiz und Italien bestreiten ab 17 Uhr das hochkarätige Programm.
Wir beginnen mit Rudi Richard´s Rambling Racoons
einer Marching-Formation aus der Schweiz,.Sie sind auch "nachts aktiv"
und auch am Sonntag zu hören.The Hot Brownies, eine
siebenköpfige deutsche Formation, schließt sich an. Hierbei dreht
sich alles um "Seven Soft Cakes And A Hard Bop". „Classical
Jazz“ der Jahre 1925 - 1935 bieten zum Abschluss die Kollegen der
Ticinum Jazz Band aus Italien. |
|
|
Das tierische Jazz-Vergnügen aus der Schwyz ! Der dynamische Veterinär Hans Rudolf „Rudi“ Richard aus Lugano (Kanton Tessin) fand schon in jungen Jahren zur Musik. Er spielte zunächst Klarinette und Saxophon mit heimischen Ländlerkapellen und erwarb sich so über die Jahre routinierte Fingerfertigkeit und angenehme Tongebung, vor allem auf dem Sopransaxophon; später kam noch der Kontrabass als weiteres Instrument hinzu. Schon sein musikalischer Ziehvater Max Andermatt („Crazy Men“) vermittelte ihm eine natürlich swingende Phrasierung. Stilsicherheit und Werkkenntnis im traditionellen Jazz wuchsen dann über die Jahre durch die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Jazzbands. Denn wohin die berufliche Ausbildung den jungen Tierarzt auch verschlug - das Instrument war immer im Gepäck, und der kontaktfreudige Schweizer fand stets schnell eine Gelegenheit zum Mitspielen. Nach seiner Doktorarbeit im Sommer 2009 entschied sich RR für eine Praxis im fränkischen Ansbach, von wo aus er gerne zu Jazz-Konzerten und Festivals reist. Seine erste eigene Formation, die „Rambling Racoons“ spielt im Trio mit Kontrabass und Banjo, aber auch in größerer Besetzung mit Trompete und Waschbrett, vor Allem „unplugged“ ein gemischtes Repertoire aus wirklich alten, fast vergessenen New-Orleans-Titeln und eigenen Hot-Jazz-Adaptionen internationaler Folklore und Evergreens. Die ansteckende Spielfreude der routinierten Musikanten und ihre spontane
Interaktion machen aus der schon musikalisch überzeugenden Darbietung
eine mitreißende Show – eben ein tierisches Jazzvergnügen! |
|
THE HOT BROWNIES
|
Seven Soft Cakes And A Hard Bop! Was passiert, wenn man sieben junge und spielfreudige Musiker auf eine Musik losläßt, die doppelt so alt ist wie sie selbst? Werden die Musiker dann älter oder wird die Musik jünger und spielfreudiger? Beides ist der Fall — und weder noch: dem ehrwürdigen Herrn Bop wird ein Arm angeboten und sein Anzug gründlich vom Staub befreit. Und dann wird gemeinsam auf den Putz gehauen. Zum Tanztee der Generationen werden gereicht: The Hot Brownies. Das Septett um Trompeter Christoph Moschberger hat sich dem Jazz der 1950er Jahre – dem Hardbop – verschrieben. Mit Respekt vor der Tradition und frischem Atem werden Stücke von Clifford Brown, Cannonball Adderly oder dem Joe Newman Oktett geblasen. Dass die Musiker sich bereits die ein oder anderen Lorbeeren in der deutschen Jazzszene verdient haben, versteht sich — sie sind Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und spielten mit den Bigbands des WDR und des SWR, dem Bundesjazzorchester, dem European Jazz Orchestra und so einigen mehr. Nicht so selbstverständlich ist die Kombination aus spürbarer Authentizität, jugendlicher Swinglust, Spaß und Können, mit denen die Brownies ihre Musik auf die Bühne bringen. |
|
Ticinum Jazz Band ![]()
|
|
| Nach dem sonntäglichen
Jazz-Frühschoppen mit den Rudi Richard´s Rambling Racoons
erwartet uns wieder ein hochklassiges Konzert mit Trevor Richards, Simon
Holliday und John Defferary, zusammen das "Trevor Richards
New Orleans Trio". Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit
unseren langjährigen Freunden aus Darmstadt: En Haufe Leit.
Sie waren von Anfang an dabei, 1998 sogar "Geburtshelfer" des
Festivals. Den diesjährigen Abschluß zelebriert Caroline
Mhlanga mit der VSOP Lounge Band unter dem Motto "Gospel
meets Soul" |
|
Trevor Richards New Orleans Trio ![]() |
Jazz-Entertainment von Weltklasse Ein kleines Ensemble mit einer großen Ausstrahlung und Berühmtheit.
Schon in den 70ern machte das Trio Furore in ganz Europa und hatte als
"kleinste Big-Band der Welt" sensationelle Erfolge. Neben Schlagzeuger
TREVOR RICHARDS, in New Orleans lebender Brite, weltweit bekannt als DER
beste Drummer des N.O.-Jazz, kommen 2 weitere Musiker aus England: |
|
En Haufe Leit Jatzmussigg ![]() |
![]() Der für eine Jazzband recht ungewöhnliche Name: “En Haufe Leit” stammt aus der Gründungszeit der Band im Jahre 1975. Damals begannen aufgrund der Zeitungsanzeige von Gert Bankauf acht Leute in einem alten Keller Dixieland zu spielen – und plötzlich waren es 16 – auf Hessisch: “En Haufe Leit”. Bei diesem Namen ist es geblieben für Darmstadts bekannteste Jazzband. Die Besetzung der Band hat die Stärke des “Orchestra”,
ähnlich wie beispielsweise Fletcher Henderson, die seinerzeit die
traditionelle Dixielandbesetzung (Trompete, Posaune, Klarinette und Rhythmusgruppe)
ablöste, bevor man zur klassischen Bigband-Besetzung der großen
Swingbands überging. Durch den erweiterten Bläsersatz und die
Vielseitigkeit der Musiker wird ein abwechslungsreiches Klangbild von
großer Bandbreite erzeugt. |
|
|
Gospelsongs sind bekanntlich die Grundlage der gesamten “Black Music”, dem in Amerika entstandenen Mix aus afrikanischer und europäischer Musiktradition, und Caroline Mhlanga verbindet in ihrer mitreißenden Performance genau diese beiden Komponenten. Die Facetten ihrer Stimme sind dabei genau so vielseitig wie das erstaunlich umfangreiche Repertoire, das sie sich in nur wenigen Jahren als Gast in verschiedenen professionellen Jazz- Blues und Gospel-Formationen erarbeitet hat.
Begleitet wird die in temperamentvolle Sängerin mit den südafrikanischen
Wurzeln von der VSOP Lounge Band, mit der sie auch ihre letzte Club-Tour
absolvierte. |