Freitag   23. Juli  bis Sonntag   25. Juli 2010

Liebe Gäste, Freundinnen und Freunde des Burgjazz-Festivals

zum Glück sind wir nicht abergläubig, denn zum 13. Mal gibt sich der Vorstand des Unnerhaus Kulturclub die Ehre, seine Gäste sehr herzlich zum diesjährigen Jazzfestival zu begrüßen. Die unvergleichliche Atmosphäre in der Burg Nanstein und die hohe Qualität der auftretenden Künstler haben dieses Festival weit über unsere Grenzen hinaus bekannt gemacht und versprechen erneut ein tolles Wochenende.
Auch in diesem Jahr war es schwierig, das Optimum des Machbaren und Bezahlbaren zu finden und zu verpflichten. Wir bieten Ihnen eine ausgewogene Mischung aus liebgewonnener, immer wieder gerne gehörter Musik, und bekannten und berühmten Bands, die bisher bei uns noch nicht zu hören waren. Der Freitag wird nicht mehr ausschließlich im Zeichen des Blues stehen.

Die bisherigen Förderer und Sponsoren des Burgjazz-Festivals haben uns auch in diesem Jahr nicht im Stich gelassen. Diese und neue Unterstützer taten das ihnen Mögliche, so dass es uns gelungen ist, nun schon im sechsten Jahr die Eintrittspreise konstant zu halten. Allen unseren Förderern und Sponsoren dankt der Unnerhaus Kulturclub ganz besonders herzlich und räumt diesen Firmen und Personen gerne das Privileg der Platzreservierung ein. Wir bitten unsere Besucher um Verständnis.
Seien Sie herzlich gegrüßt, tauchen Sie in das unbeschreibliche Flair ein, das uns der Jazz und die besondere Atmosphäre der alten Burg bieten!

Wer will, kann die Tickets bereits online ordern!

Keep swingin´...
Steve "Bigman" Clayton, King of Barrelhouse Piano aus England, hat im vorigen Jahr mächtig auf der Burg eingeschlagen. Wiederholung ausdrücklich erwünscht! Seit 2 Jahren sind wir um sie bemüht: The new generation, eine BigBand aus dem Saarland, präsentiert die großen Hits und Klassiker der legendären Swing-Ära in der Show "Swing & Dream" Im Batterieturm klingt der erste Tag zu Melodien von Smitty, Molli und Corinna, aus. 
 

Steve »Big Man« Clayton


 
Freunde des schnörkellosen, satten, authentischen und urigen, jedoch trotzdem modern daherkommenden Blues, für die gute Qualität nicht einhergeht mit ohrenbetäubender Lautstärke, kommen bei diesem Konzert garantiert auf ihre Kosten.

Der englische Piano-Star Steve »Big Man« Clayton ist einer der wenigen Musiker, die alles in sich vereinen: virtuoses Klavierspiel, Stimmgewalt und erstklassiges Entertainment. Mit diesen Zutaten und seiner Liebe zu Blues und Boogie Woogie findet er weltweit Anerkennung. Ausgezeichnet wurde er dafür in England 1995, 1997 und 1998 mit dem begehrten British Blues Award als bester Pianist des Jahres und in Deutschland mit dem Oberschwäbischen Kleinkunstpreis 2001.
Viele Kompositionen aus den Bereichen Blues, Boogie Woogie und Gospel flossen aus seiner Feder, von denen ein Teil auf inzwischen sechs CDs veröffentlicht wurde, Sein Bühnenprogramm wird ergänzt durch traditionelle Stücke von Big Joe Turner, Leroy Carr, Louis Jordan usw., die z. B. durch Ray Charles, Fats Domino und viele anderen Größen dieser Musikrichtung bekannt geworden sind.
 

The New Generation




 
 

Die Show „SWING & DREAM“ präsentiert die großen Hits und Klassiker der legendären Swing-Ära, kombiniert mit gefühlvollen Balladen.
Swing – eine musikalische Nuance, die THE NEW GENERATION, die Band der 1000 Fähigkeiten, jetzt auch für sich entdeckt hat. Das Orchester wird in seiner bewährten Form aus klassischem Streichensemble, dem explosiven Bläsersatz und einer grooviger Rhythmusgruppe, sowie den Front-Vokalisten Sabine Becker, Gabi Schorr, und Martin Herrmann, ergänzt durch zwei neue außergewöhnliche männliche Stimmen. Stefan Pardi, sowie der Amerikaner Bernhard „Smitty“ Smith konnten für die Show gewonnen werden und werden mit ihrer enormen Bühnenpräsenz und der nötigen Mischung aus Lässigkeit, Charme, Tempo und Witz die Legenden der Swing-Ära wieder aufleben lassen.
Die musikalische Qualität der Show unterstreicht neben den stimmlichen Fähigkeiten der Darsteller eine 20-köpfige Band, die dem Auftritt mit sattem Sound viel Authentizität verleiht. Bemerkenswert ist wieder mal die musikalische Spannweite, die der Gesamtleiter und Arrangeur Georg FRITZ mit seinen maßgeschneiderten Arrangements abdeckt. Das neue Programm besticht durch eine gelungene Songauswahl, die dem Zuschauer gewiss ganze Serien von Gänsehaut über die Haut laufen lässt. Sämtliche Werke, eingebettet in eine multimediale Bühnenshow, garantieren eine unvergleichliche Metamorphose aus Show und Entertainment:
 

Smitty, Molli und Corinna


Bernhard Smith (Smitty)
 
 
Bernhard Smith (Smitty), Front-Sänger der Bluesband “Uptown Shufflers” und Jürgen Molitor (Molli) am Keyboard lassen den Freitag mit Blues und Soul im Innenhof der Burg (Batterieturm) ausklingen. Sie werden verstärkt durch die Stimme von Blueslady Corina Fickert.
Drei Bands, die zum ersten Mal die Landstuhler Burg betreten: Internationale Gäste aus Deutschland, der Schweiz und Italien bestreiten ab 17 Uhr das hochkarätige Programm. Wir beginnen mit Rudi Richard´s Rambling Racoons einer Marching-Formation aus der Schweiz,.Sie sind auch "nachts aktiv" und auch am Sonntag zu hören.The Hot Brownies, eine siebenköpfige deutsche Formation, schließt sich an. Hierbei dreht sich alles um "Seven Soft Cakes And A Hard Bop". „Classical Jazz“ der Jahre 1925 - 1935 bieten zum Abschluss die Kollegen der Ticinum Jazz Band aus Italien.
 


Rudi Richard’s Rambling Racoons


Rudi Richard´s

 
Das tierische Jazz-Vergnügen aus der Schwyz !

Der dynamische Veterinär Hans Rudolf „Rudi“ Richard aus Lugano (Kanton Tessin) fand schon in jungen Jahren zur Musik. Er spielte zunächst Klarinette und Saxophon mit heimischen Ländlerkapellen und erwarb sich so über die Jahre routinierte Fingerfertigkeit und angenehme Tongebung, vor allem auf dem Sopransaxophon; später kam noch der Kontrabass als weiteres Instrument hinzu.
Schon sein musikalischer Ziehvater Max Andermatt („Crazy Men“) vermittelte ihm eine natürlich swingende Phrasierung. Stilsicherheit und Werkkenntnis im traditionellen Jazz wuchsen dann über die Jahre durch die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Jazzbands.
Denn wohin die berufliche Ausbildung den jungen Tierarzt auch verschlug - das Instrument war immer im Gepäck, und der kontaktfreudige Schweizer fand stets schnell eine Gelegenheit zum Mitspielen.

Nach seiner Doktorarbeit im Sommer 2009 entschied sich RR für eine Praxis im fränkischen Ansbach, von wo aus er gerne zu Jazz-Konzerten und Festivals reist. Seine erste eigene Formation, die „Rambling Racoons“ spielt im Trio mit Kontrabass und Banjo, aber auch in größerer Besetzung mit Trompete und Waschbrett, vor Allem „unplugged“ ein gemischtes Repertoire aus wirklich alten, fast vergessenen New-Orleans-Titeln und eigenen Hot-Jazz-Adaptionen internationaler Folklore und Evergreens.

Die ansteckende Spielfreude der routinierten Musikanten und ihre spontane Interaktion machen aus der schon musikalisch überzeugenden Darbietung eine mitreißende Show – eben ein tierisches Jazzvergnügen!




THE HOT BROWNIES



 
 

Seven Soft Cakes And A Hard Bop!

Was passiert, wenn man sieben junge und spielfreudige Musiker auf eine Musik losläßt, die doppelt so alt ist wie sie selbst? Werden die Musiker dann älter oder wird die Musik jünger und spielfreudiger? Beides ist der Fall — und weder noch: dem ehrwürdigen Herrn Bop wird ein Arm angeboten und sein Anzug gründlich vom Staub befreit. Und dann wird gemeinsam auf den Putz gehauen. Zum Tanztee der Generationen werden gereicht: The Hot Brownies.

Das Septett um Trompeter Christoph Moschberger hat sich dem Jazz der 1950er Jahre – dem Hardbop – verschrieben. Mit Respekt vor der Tradition und frischem Atem werden Stücke von Clifford Brown, Cannonball Adderly oder dem Joe Newman Oktett geblasen. Dass die Musiker sich bereits die ein oder anderen Lorbeeren in der deutschen Jazzszene verdient haben, versteht sich — sie sind Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und spielten mit den Bigbands des WDR und des SWR, dem Bundesjazzorchester, dem European Jazz Orchestra und so einigen mehr. Nicht so selbstverständlich ist die Kombination aus spürbarer Authentizität, jugendlicher Swinglust,
Spaß und Können, mit denen die Brownies ihre Musik auf die Bühne bringen.

Ticinum Jazz Band



 


Die Ticinum Jazz-Band wurde 1985 in Pavia nahe Mailand gegründet. Der Fluss Ticino war der Namensgeber, und so reißend wie der Ticino die Alpen runter fließt, ist auch die Musik, die die sieben leidenschaftlichen Jazzer mit ihrem Temperament zelebrieren.
Die Band bietet „Classical Jazz“ der Jahre 1925/1935, der goldenen Jahre des „Traditional Jazz“ in Amerika. (New Orleans, Dixiland, und Chicago styles). Die Band ist bekannt für ihren strickten Rhythmus und den „drive“ mit dem sie die Harmonien und Melodien voran treibt. Sehr beeindruckend ist, wie die sieben Jazzer mit ihrem swingenden Charakter tiefe Emotionen in den alten Originalen wachrufen. In ganz Europa, Brasilien, der Karibik, Nord Afrika und den USA haben die sehr sympathischen Italiener große Begeisterung bei den namhaften Jazz-Festivals ausgelöst. In einem der berühmtesten Jazzclubs der Welt, des „Caveau de la Huchette“ in Paris, sind sie regelmäßig zu Gast, was sehr für die Qualität der Band spricht.

Nach dem sonntäglichen Jazz-Frühschoppen mit den Rudi Richard´s Rambling Racoons erwartet uns wieder ein hochklassiges Konzert mit Trevor Richards, Simon Holliday und John Defferary, zusammen das "Trevor Richards New Orleans Trio". Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit unseren langjährigen Freunden aus Darmstadt: En Haufe Leit. Sie waren von Anfang an dabei, 1998 sogar "Geburtshelfer" des Festivals. Den diesjährigen Abschluß zelebriert Caroline Mhlanga mit der VSOP Lounge Band unter dem Motto "Gospel meets Soul"
 

Trevor Richards
New Orleans Trio




 
 


Unvergeßlich die letzten Konzerte auf Burg Nanstein (2002 bis 2008) mit seinem Trio. In diesem Jahr hat Trevor Richards wieder ein hochkarätiges Ensemble aus Weltklasse-Musikern zusammengestellt, das authentischen Old-Jazz verspricht.

Jazz-Entertainment von Weltklasse

Ein kleines Ensemble mit einer großen Ausstrahlung und Berühmtheit. Schon in den 70ern machte das Trio Furore in ganz Europa und hatte als "kleinste Big-Band der Welt" sensationelle Erfolge. Neben Schlagzeuger TREVOR RICHARDS, in New Orleans lebender Brite, weltweit bekannt als DER beste Drummer des N.O.-Jazz, kommen 2 weitere Musiker aus England:
Pianist und Sänger Simon Holliday und an Klarinette und Tenorsaxophon der langjährige Star der Chris-Barber-Band, John Defferary. Sie präsentieren brillante Musik von Ragtime bis Swing, wie man sie in dieser Authentizität nur noch selten hören kann.


En Haufe Leit
Jatzmussigg





 


Der für eine Jazzband recht ungewöhnliche Name: “En Haufe Leit” stammt aus der Gründungszeit der Band im Jahre 1975. Damals begannen aufgrund der Zeitungsanzeige von Gert Bankauf acht Leute in einem alten Keller Dixieland zu spielen – und plötzlich waren es 16 – auf Hessisch: “En Haufe Leit”. Bei diesem Namen ist es geblieben für Darmstadts bekannteste Jazzband.

Die Besetzung der Band hat die Stärke des “Orchestra”, ähnlich wie beispielsweise Fletcher Henderson, die seinerzeit die traditionelle Dixielandbesetzung (Trompete, Posaune, Klarinette und Rhythmusgruppe) ablöste, bevor man zur klassischen Bigband-Besetzung der großen Swingbands überging. Durch den erweiterten Bläsersatz und die Vielseitigkeit der Musiker wird ein abwechslungsreiches Klangbild von großer Bandbreite erzeugt.
 


Caroline Mhlanga
„Gospel meets Soul“




 
Gospelsongs sind bekanntlich die Grundlage der gesamten “Black Music”, dem in Amerika entstandenen Mix aus afrikanischer und europäischer Musiktradition, und Caroline Mhlanga verbindet in ihrer mitreißenden Performance genau diese beiden Komponenten. Die Facetten ihrer Stimme sind dabei genau so vielseitig wie das erstaunlich umfangreiche Repertoire, das sie sich in nur wenigen Jahren als Gast in verschiedenen professionellen Jazz- Blues und Gospel-Formationen erarbeitet hat.


… und wenn’s mehr sein soll:

Begleitet wird die in temperamentvolle Sängerin mit den südafrikanischen Wurzeln von der VSOP Lounge Band, mit der sie auch ihre letzte Club-Tour absolvierte.